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Websites online stellen - Grundlagen

[ Kategorie: Internet - 24.10.2015 | Autor: Selma-Caroline Kannengiesser ]

Hat man ersteinmal das Haus gebaut (die HTML-Struktur - strukturiert und gliedert die Inhalte der Webseiten einer Website durch und legt fest, welcher Inhalt zu sehen/vorhanden ist), hat dieses auch schön eingerichtet (CSS-Design - legt die Formatierung/das Design der Struktur fest, welche im HTML‐Dokument aufgebaut wurde) und vielleicht noch ein wenig Bewegung mit dazugepackt (JavaScript - bietet die Möglichkeit der Ergänzung/der Dynamik des Inhaltes einer Webseite im Zusammenspiel mit und im Browser während der Laufzeit der Seite) - schon ist es soweit und man könnte den Besucher bereits einladen.

Man hat jedoch noch ein maßgebliches Problem - alles liegt noch auf dem EIGENEN RECHNER!!!

Da man aber nun auch nicht der ganzen Welt Zugriff auf den eigenen Rechner gewähren möchte, kann man diese Aufgabe einen externen Anbieter übernehmen lassen - den sogenannten Provider und stellt die Webproduktion online zur Verfügung.

Was ist eigentlich ein Provider?

  • Der Vermieter im World Wide Web

Der Provider ist ein Anbieter von Dienstleistungen, welcher die Aufgabe übernimmt, die Daten einer fertigen Webproduktion zu verwalten und diese über eine Adresse (die Domainadresse / WWW-Adresse) auf einem sogenannten Server (einem Rechner mit entsprechend dafür notwendigen und aufgespielten Programmen) ansprechbar zu machen. Man könnte ihn also auch als Vermieter im World Wide Web bezeichnen.

Hierzu verfügt der Provider meist über eine Anzahl an Rechnersystemen (die besagten Server), welche er mit entsprechenden Programmen bestückt. Diese Programme sorgen z.B. dafür, dass diese Rechner geschützt werden (Firewall-Programme), das man auf diese Daten aufspielen kann (FTP-Programme und FTP-Konten), das man diese Ordner mit Rechtelagen für den Zugriff belegen kann und an diese auch Domainnamen / WWW-Adressen vergeben kann, Email-Konten erhält (Mail-Server-Programme), Datenbanken bereitgestellt werden (Verwaltungsprogramme wie phpMyAdmin) und und und ...

Man bekommt somit ein funktionstüchtiges Gesamtpaket zur Verfügung gestellt.

Es bleibt einem hierbei selbst überlassen, welches Angebot man nutzen möchte und was alles im Wunschpaket enthalten sein soll. Eine gute Übersicht über gängige Provider, deren Angebote und Vergleichsmöglichkeiten bietet die Seite: http://www.webhostlist.de

Sollte man nicht gleich auf einen zahlungspflichitgen Provider zurückgreifen wollen, da man sich noch in Testdurchläufen befindet, so bieten sich auch Provider mit kostenfreien Angebotsoptionen z.B. http://www.bplaced.net.

Hinweis:
Kostenfreie Anbieter haben bezüglich ihrer Angebote jedoch den Nachteil, dass diese in der Vergabe der Domainnamen die eigene Domainzuordnung beifügen, da der Kunde hier lediglich die Zulässigkeiten einer sogenannten Subdomain (man wird ein Untermieter in der Hauptwohnung gehandhabt) erhält. Dies führt zu einer Zuordnung der Domainvergabe wie z.B. http://www.websitesonline.bplaced.net .

Dies ist jedoch für die späteren Strategien der Suchmaschinenoptimierung (SEO) eher nachteilig - daher eher für Testzwecke oder als Produktionsdarstellung zum Austausch mit den eigenen Kunden geeignet.

Was ist nun eigentlich ein Server?

  • Der Wohnblock/das Mietshaus, in welchem sich die Wohnungsangebote befinden

Es ist hier recht gut mit dem reelen Leben zu vergleichen:
Ein Vermieter besitzt Mietshäuser (besagte Server), in welchen er Wohnungsangebote (Webspace) auf veschiedenen Etagen zur Verfügung stellt z.B. eine 1 Zimmer Wohnung, eine 3 Zimmer Wohnung usw. oder auch Eigentumshäuser (die Möglichkeit einen eigenen Server vollständigen für sich zu veranschlagen/anzumieten). In diesen ist bereits ein Grundangebot enthalten z.B. Wasserversorgung, Stromleitungen, Keller, Zimmeraufteilung oder auch eine Einbauküche.

Der Provider bietet die sogenannten Server (oder englisch Host) mit den darauf aufgespielten Programmen also maßgeblich zur Ablage und Verwaltung der Daten der Kunden an und diese soll nach Möglichkeit für jeden Kunden im einzelnen bestehen.

Was ist eigentlich Webspace?

  • Eine Wohnung im Mietshaus und alle Extras

Und damit wären wir auch schon beim eigentlichen Hauptangebot, welches benötigt wird, damit die EIGENEN Webproduktionsdaten im WWW bereitgestellt werden können - der Webspace. Dieser stellt die eigentliche Wohnung im Mietshaus und alle damit verbundenen Extras dar, welche gegen eine entsprechende Monatsmiete bezogen und genutzt werden können.

Es besteht also die Möglichkeit, eine bestimmte Wohnung im gesamten Wohnkomplex (Server) für sich zu beziehen. Hierzu erhält man bei Bezug alle notwendigen Informationen zur Wohnung:
Die Größe der Wohnung, gibt es eine Einbauküche, gehört ein Keller mit dazu, Ofenheizung oder Zentralheizung, wieviele Schlüssel werden übergeben, sind Untermieter zulässig, ist ein Balkon dabei ...

Dies entspricht der Beschreibung der Kriterien wie:

  • Speichergröße zur Ablage der Daten
  • Unterstützung welcher Sprachen - vor allem derer, die auf Serverseite ausgeführt werden (z.B. PHP, Perl, Pyton)
  • sind Datenbanken vorrätig (z.B. für das Aufspielen von CMS-Systemen wie WordPress. Typo3, Drupal u.a.)
  • werden Installationshilfen (Apps) angeboten
  • wie viele FTP-Zugänge sind erlaubt
  • werden Email-Konten angeboten oder
  • Shopsysteme unterstützt uvm.

Außerdem wird einem für dieses Mietverhältnis eine Wohnungstür zugewiesen inklusive Klingelschild, welches den Namen des Wohnungsinhabers trägt. Hier wären wir bei der Grundlage der Domainadresse. Es handelt sich um die benannte Adresse für das WWW, welche via Browser angesurft werden kann. Man kann also sagen, dem Ordner auf dem Server (dem Webspace) wird ein Name zum Ansprechen zugeordnet, über welchen dieser einfacher zu erreichen ist.

Man saget ja auch nicht "Ich gehe die Mietspartei besuchen mit der Mieternummer AD34512 links 5. Etage" sondern eher ich gehe Familie Schmidt besuchen - man guckt sich also einen leichter zu merkenden eindeutigen Namen aus, eine benannte Adresse, unter welcher die Wohnung und somit das eigentliche Ziel zu finden ist z.B.- http://www.familie-schmidt.de

Was ist ein FTP-Zugang?

  • Die richtige Tür, der richtige Wohnungsinhaber, der richtige Schlüssel

Nur bevor nun irgendwer zu Besuch kommen kann, muss erstmal alles in der neuen Wohnung vorhanden sein - ohne Tisch und Stuhl, kein Kaffee und Kuchen.

Dem Kunden wird beim Anmieten des Webspace die richtige selbstgewählte Adresse (FTP/WWW-Adresse) in Verbindung mit dem richtigen Namensschild an der Tür (Benutzername) und dem Wohnungsschlüssel zum Betreten der Wohnung (Passwort) bereitgestellt.

Zur Übertragung der Daten vom eigenen Rechner zum Server (oder auch zurück) gibt es hierzu ebenfalls eine entsprechende Software, um den Vorgang der Übertragung zu gewährleisten und zu vereinfachen - die FTP-Dienste/Programme wie FileZilla, WSFTP u.v.a., Diese sogenannten File Transfer Protokoll / Datenübertragungsprotokoll-Zugang-Programme könnte man auch als Umzugsunternehmen bezeichnen, welche es ermöglichen unter Angabe der korrekten Wohungs-Adresse (FTP/WWW/Domainadresse), der Beachtung des Namensschildes an der neuen Haustür (richtiger Wohnungsinhaber/Benutzername) und eines vorliegenden Schlüssels (Passwort für die Zugangsberechtigung zum Webspace) das Inventar der Webproduktion vom eigenen Rechner in die neue Wohnung (Webspace) zu übertragen.

Websites online stellen - Grundlagen

Kleines Helferlein

Bei der Umsetzung einer Webproduktion, welche zumeist nicht nur aus einer einzigen Webseite sondern aus mehreren Webseiten besteht, die in ihrer Gesamtheit die Website ergeben, gibt es eine doch grundlegende Notwendigkeit, um sich unnötige Arbeit zu ersparen - das korrekte Benennen der Startseite/Homepage. Diese sollte grundsätzlich immer den Namen index.html (oder bei volldynamischen Strukturen index.php) besitzen und in der obersten Ordnerhierarchie des Produktionsordners liegen.

Hier haben die Provider eine sogenannte Konvention festgelegt:
Liegt im besagten angesurften Webspace unter der aufgerufenen Domainadresse eine Datei vor, welche den Namen index.html oder index.php trägt, wird diese Datei automatisch als erstes zur Darstellung gebracht und stellt somit die Homepage (Startseite) der Webproduktion dar.

Sollte man diese Konvention nicht einhalten, muss man die entsprechende Datei unter den Verwaltungsportalen der Provider explizit angeben - man tue sich selbst den Gefallen - kein erste.html, hierGehtsLos.html, ichbins.html - NENNEN SIE DIE STARTDATEI IHRER WEBPRODUKTION IMMER INDEX.HTML oder INDEX.PHP!!!

Datenverwaltung - Website

UND WILLKOMMEN IST DIE GANZE WELT!!!

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